Was verdient ein Weintechnologe?
Weintechnologen steuern die Weinbereitung von der Traubenannahme über Gärung und Ausbau bis zur Abfüllung: Sie arbeiten in Weingütern, Genossenschaften und Kellereien, prüfen Qualität im Labor und sichern Hygiene sowie gesetzliche Vorgaben. Das Bruttogehalt hängt von Region, Betriebsgröße, Saison- und Schichtarbeit sowie Verantwortung im Keller ab. Als Orientierung verdienen Ausgelernte in Deutschland 2026 oft etwa 2.850–3.400 € brutto im Monat; in der Ausbildung liegen typische Spannen bei rund 920–1.240 €.
Gehalt nach Region (brutto/Monat)
Orientierungsangaben Stand 2026. Die Spalte Ausbildung meint die duale Ausbildung Weintechnologe/-in; ausgelernt steht für tätige Weintechnologen. Die tatsächliche Vergütung hängt von Tarifbindung, Betrieb (Weingut, Genossenschaft, Großkellerei), Region, Saison- und Schichtzulagen, Zusatzqualifikationen und Erfahrung ab und ist keine Garantie.
Weiterbildungsoptionen
Beruf und Alltag
Ein Weintechnologe begleitet den Wein vom Lesegut bis zur Flasche: Trauben annehmen und verarbeiten, Gärung und Ausbau steuern, Analysen durchführen und Abfüllung sowie Hygiene sichern. Zum Alltag gehören Schicht- und Saisonzeiten in der Lese, Teamarbeit im Keller, Dokumentation und enge Abstimmung mit Betriebsleitung und Qualitätssicherung.
- Trauben annehmen, sortieren und verarbeiten – Maischen, Pressen, Mostklärung und Ansatz der Gärung.
- Gärung und Ausbau überwachen: Temperatur, Dichte, Zusatzstoffe und Fässer oder Tanks führen; Proben nehmen und Laborwerte auswerten.
- Wein filtrieren, schönen, verschneiden und abfüllen; Flaschen, Gebinde und Lagerbestände dokumentieren.
- Hygiene und Arbeitsschutz einhalten – Reinigung von Tanks und Leitungen, PSA, Gefahrstoffe und HACCP- bzw. Qualitätsvorgaben.
- Mit Kellermeister, Winzer, Labor und Vertrieb abstimmen; Chargen, Chargenrückverfolgung und gesetzliche Kennzeichnung sichern.
- Maschinen und Anlagen im Keller und in der Abfüllung bedienen, warten und Störungen melden; Auszubildende anleiten.